Uruguay.

 

Reisezeit:  03.11.2017 - 05.01.2018

Visum: 3 Monate an der Grenze.

Carnet de Passages: Nicht erforderlich. Man erhält ein landeseigenes Einfuhrdokument, womit das Fahrzeug 1 Jahr im Land bleiben darf. Aber Achtung! Vor kurzer Zeit wurden etwa 50 Fahrzeuge von Reisenden im Raum Montevideo vom Zoll versiegelt und die Besitzer kommen zurzeit nicht an ihre Fahrzeuge. Die Lage ist angespannt. Deshalb wird davor gewarnt, sein Fahrzeug nicht längere Zeit im Land abzustellen, bis die Sachlage geklärt ist! Wir haben allerdings während unseres Aufenthalts deutsche Reisende getroffen, die ihr Fahrzeug nach einigen nervenzehrenden Wochen wiederbekommen haben.  

Währung: Peso Uruguay. 1 Euro = 33,80 UYU Pesos.

Diesel: 38,50 Pesos/l, einheitlich im ganzen Land.

Benzin: 49,50 Pesos/l.

Bargeld: 5000 - 7000 Pesos pro Abhebung je nach ATM und Bank. Aber Achtung! Wenn die Möglichkeit besteht Bargeld zu ziehen, holt reichlich, denn viele ATM spucken kein Geld aus!!!!!! Es besteht auch die Möglichkeit US-Dollar zu ziehen.

Kreditkarten: In Supermärkten und an Tankstellen hohe Akzeptanz von Visa- und Master-Card.

Trinkwasser: Überall im Land ist es möglich umsonst an öffentliches Trinkwasser zu kommen (OSE), wobei die Qualität sehr schwankt. Häufig ist es aber durch Partikel verunreinigt, trotzdem aber trinkbar. Das Zeichen OSE steht fast immer an den schon von weitem sichtbaren Zisternen.

Fahrzeugversicherung: Wir haben nur eine Fahrzeugversicherung für Uruguay abgeschlossen. Kosten für ein Jahr 93 €, aber auch kürzere Zeiträume sind möglich.

Straßengebühr: 85 UYU für eine Camioneta, unter deren Kategorie auch unsere Fahrzeuggröße einheitlich eingestuft wird.

 

Am 03.11.2017 landen wir im Hafen von Montevideo. Nach 32 Tagen haben wir wieder festen Boden unter den Füßen/Rädern. Wir werden von einer Agentin der Grimaldi Gruppe in Empfang genommen, sie hilft uns während der nächsten 2 Stunden beim Ausfüllen der nötigen Einreisedokumente. Der Zoll wirft nur einen kurzen Blick ins Innere des Fahrzeugs ohne auch nur ansatzweise nachzuschauen, was wir alles ins Land schleusen. Wichtig scheint es für den Zoll aber zu sein, dass es sich um ein Wohnmobil handelt. Küche, Bad, Bett usw. werden akribisch genau auf dem Zolldokument festgehalten.

 

Wir verabschieden uns von unseren Mitreisenden und machen uns auf zum nächsten Supermarkt, der Kühlschrank muss gefüllt werden. Der erste Eindruck, die Preise sind ganz schön gesalzen, zum Teil sogar höher als in Deutschland. Fängt an beim Grundnahrungsmittel Bier (Scherz), die 0,33-l-Dose von 1 - 1,40 Euro, Baguette je nach Gewicht zwischen 1 – 2,50 Euro usw. Die ersten 100 Euro sind schon mal weg, ohne das wir besonders viel im Einkaufswagen haben. Zum Glück akzeptieren sie unsere Visa-Card, denn wir haben noch kein Bargeld ziehen können.

 

Wir machen uns auf zu Dirk und seiner Familie. Sie betreiben unter anderem einen Camping etwa 60 Kilometer entfernt von Montevideo. Dirks Sohn Timo hat uns vor einiger Zeit gebeten etwas aus Deutschland mitzubringen und das liefern wir nun ab. Nach einigen Tagen müssen wir allerdings weiter, denn ein winziges Vogelpaar versucht seit einigen Tagen an Goliath ein Nest zu errichten. Unermüdlich schleppen sie Nistmaterial heran. Also nix wie weg, bevor die Enttäuschung für die beiden Kleinen zu groß wird.

 

Unser Ziel ist die Hafenstadt Colonia del Sacramento mit seiner historischen Altstadt. An der alten Stadtmauer finden wir einen Stellplatz, hundert Meter Rasen trennen uns vom Meer. Unter anderem wachsen hier Palmen und der uruguayische Nationalbaum, der gerade in voller Pracht leuchtend rot blüht. Viele kleine, grüne Papageien lassen sich in den Bäumen nieder, nicht der schlechteste Platz für den Beginn eines neuen Landes, oder? Einige Tage verbringen wir hier, jedoch geht es auf’s Wochenende zu und da sollte man sich in ganz Südamerika nicht an solchen Plätzen aufhalten, genauso wenig wie an öffentlichen Grillplätzen usw. Sie werden an diesen Tagen stark von Einheimischen besucht. Dieser Hektik, sowie die für unsere Ohren nicht gewohnte Lautstärke, versuchen wir aus dem Weg zu gehen, indem es uns ins Landesinnere zieht. So kommen wir durch den winzigen Ort Baygorria. Hier wird der Rio Negro aufgestaut um ein Wasserkraftwerk zu betreiben. Fast neben dem Kraftwerk kommen wir direkt am Wasser zu stehen und beschließen hier einige Tage zu bleiben, falls es denn so ruhig bleibt wie es aussieht. Am zweiten Tag statte ich dem winzigen und scheinbar einzigen Geschäft des Dorfes einen Besuch ab. Als die Besitzerin erfährt, dass ich aus Deutschland komme, schwärmt sie in den höchsten Tönen über die Deutschen, man habe schließlich ihr Kraftwerk gebaut und es würde auch noch einwandfrei arbeiten. Na Gott sei Dank, denke ich nur. Beim Bäcker, nur unweit entfernt, geht es nicht anders zu. Ich bin der einzige Kunde und er hat anscheinend gerade viel Zeit. Er sabbelt in seinem schnellen Spanisch einfach drauf los, ich versteh natürlich nix, aber ich beantworte immer alles brav mit si, si. Nach 20 Minuten muss ich raus aus dem Laden, weil mir die Ohren klingeln, verabschiede mich und verspreche ihm in zwei Tagen wieder zu kommen, um neues Brot zu kaufen. Unsere Ankunft scheint sich über die Geschäftswelt weiter getragen zu haben, denn in den nächsten Tagen wird unser Platz immer wieder von neugierigen Dorfbewohnern besucht, ohne dass sie uns jedoch ansprechen. Das Dorf ist etwa zehn Minuten zu Fuß zu erreichen, somit haben wir zwar keine menschlichen, dafür aber tierische Nachbarn. Hierzu zählt ein etwa 80 Zentimeter großer Waran, der, wenn man sich ruhig verhält, einem fast über die Füße läuft. Weiterhin eine bis zu einem Meter lange Schlange, die sich aber mehrheitlich im Wasser aufhält und nur zum Sonne tanken an Land kommt, sowie unzählige Vögel, die uns mit ihrem Gesang unterhalten. Das ist genau das, was wir lieben!

 

In den folgenden Tagen finden wir sogar einen Übernachtungsplatz wieder, auf dem wir vor elf Jahren schon mal gestanden haben. Es sieht noch genauso aus, als wären wir nie weg gewesen. Hier ist es wie schon einige Male zuvor. Wir stehen länger als zwei Tage, da versuchen Vögel in Goliaths Ecken und Winkeln ihre Familienplanung zu verwirklichen. Oder wie gestern Mittag geschehen, ich sitze in der Sonne und genieße den Blick auf den aufgestauten Rio Negro, da kommt unter unserem Fahrzeug eine Schlange hervorgekrochen, leuchtend grün, etwa einen Meter lang, drei bis vier Zentimeter dick und wunderschön. Wie immer sind wir begeistert von diesen Kreaturen, schießen jede Menge Fotos, bleiben jedoch auf Distanz, man weiß ja nie!? Plötzlich verschwindet sie wieder unterm Fahrzeug, arbeitet sich hoch an der Vorderachse, Achsschenkel, Stoßdämpfer, schlängelt sich durch die Kühlerabdeckung auf’s Fahrerhaus und wart nicht mehr gesehen. Scheiße und was jetzt? Ich hoffe inständig, dass sie sich wieder vom Acker macht. Ich stell mir gerade vor, da baumelt plötzlich während der Fahrt dieses Reptil an meinem geöffneten Seitenfenster. Bei derzeitigen Tagestemperaturen von bis zu 32° kann man ja schließlich nicht die Fenster geschlossen halten. Sie lässt sich allerdings nicht mehr blicken!

 

Nachdem wir nun mittlerweile 15 Tage in der freien Natur übernachtet haben, ist einer unserer Wassertanks leer geworden und wir beschließen in Treinta y Tres den örtlichen Campingplatz für eine Nacht zu besuchen, um unseren Tank wieder zu füllen. Es ist 11.00 Uhr, das Büro ist geschlossen, keine Menschenseele zu sehen. Also Schlauch raus und den nächsten Wasserhahn angezapft. Nach einer Stunde ist immer noch niemand zu sehen. Schlauch wieder eingerollt, danke und tschüss.

 

Nicht weit entfernt von Treinta y Tres gibt es die Quebrada de los Cuervos mit Camping, also eine Schlucht in diesem flachen Land. Dort angekommen, offenbart man uns die Kosten. 2 Euro pro Person pro Nacht, sowie die Runde durch die Schlucht nochmals 1,80 Euro pro Person. Dieses Angebot können wir unmöglich ausschlagen und bleiben sofort vier Tage. Ein drei Kilometer entfernter, privater Camping z.B. kostet das Vierfache bei schlechterer Ausstattung.

 

In Uruguay eröffnen sich uns immer wieder wunderbare, ruhige, wilde Übernachtungsplätze. Von Punkt A nach Punkt B stehen wir meistens eine Nacht an irgendeinem Farmerzaun, etwas abseits der Hauptpiste. Die Farmer scheint es nicht zu stören, gelegentlich fragt mal einer nach dem Woher und Wohin, das war’s. Das Land besteht hauptsächlich aus hügeligem Weideland für Rinder und Schafe. Die Hauptverbindungsstraßen sind in meist gutem Zustand und asphaltiert. Nebenstrecken, überwiegend staubige Pisten, sind für uns in perfektem Zustand. Bislang sind alle Menschen nett und freundlich, fast jeder entgegenkommende Trucker grüßt uns begeistert, wir fühlen uns hier gut aufgehoben. Marion hat wie üblich den Posten des Navigators und des Tourguides inne. Sie führt uns zu den Grutas de Salamanca. Die Höhlen hauen einen nicht unbedingt aus den Latschen und ein größerer Umweg hierher würde sich auch nicht wirklich lohnen, aber dennoch ist es ein schöner Ort mit dazugehörigem Camping, der wieder einmal nichts kostet, Toiletten sowie heiße Duschen mit inbegriffen. Weil es hier so schön ruhig ist, mit einem weiten Blick auf die vor uns liegende Ebene, halten wir es sechs Tage aus. Drei Meter neben uns bewohnt eine dreiköpfige Waran-Familie eine Erdhöhle. Nach wenigen Tagen haben sie gemerkt, dass von uns keine Gefahr ausgeht und ab da können wir uns frei bewegen ohne dass sie jedes Mal flüchten. Jeden Tag machen wir uns auf zu der einstündigen Rundtour, in erster Linie der Bewegung wegen. Und jeden Tag entdeckt man etwas Neues, sei es ein fetter Kaktus, bekannt auch als Schwiegermutterstuhl, oder in einer kleinen Nebenhöhle die vielen Fledermäuse oder ein riesiges Wildbienennest an der Höhlendecke hängend.

 

Als wir an der Küste in La Paloma ankommen, nutzen wir bei einem Telefonanbieter im Ort erst einmal das freie WiFi, verschicken nach langer Zeit mal wieder Lebenszeichen in alle Teile der Welt, ergänzen unsere Webseite mit einem neuen Bericht und anderen Sachen, die eben nur per Internet zu erledigen sind. Zwei Kilometer außerhalb des kleinen verträumten Ortes, stehen wir auf einem Parkplatz, auf dem sehr wenig Verkehr herrscht, hundert Meter vom Strand entfernt. Hier treffen wir Sven aus Dresden, der sich mit seinem Toyota, voll bepackt mit Surfbrettern,  eine Auszeit gönnt. Bis spät in die Nacht wird gequatscht. Am Morgen sitzen wir noch für einige Tassen Kaffee zusammen. Ich habe meine löchrigen Croc-Schlappen an, in dem sich anscheinend etwas Insektenartiges verlaufen hat. Ich habe es mir abgewöhnt in solchen Situationen ruckhafte Bewegungen zu machen, es könnte sich ja auch mal um etwas Giftiges handeln. Langsam ziehe ich meinen rechten Fuß aus dem Latschen und wir staunen alle drei nicht schlecht, sitzt da doch an meinem dicken Zeh ein etwa 3 Zentimeter kleiner, schwarzer Skorpion. Als er das Licht erblickt, kriecht er zwischen meine Zehen und fühlt sich da offensichtlich wohl. Gaaaaanz langsam drehe ich meinen Fuß ins Sonnenlicht, was er nicht toll findet und wieder in meinen Schlappen flüchtet, ich bin zumindest schon mal außer Gefahr. Gerade als Marion die Kamera schussbereit hat, macht er sich aus meinem löchrigen Schuhwerk auf unter unser rechtes Vorderrad. Am frühen Morgen schon so viel Aufregung!        

 

So langsam rüstet sich auch La Paloma für die Weihnachtsferien. Am Strand werden Verkaufsstände aufgebaut, um den Massen an Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Uns wird es zu hektisch hier, wir machen uns auf zum Lago Negro. Hier hätten wir es mal wieder einige Tage aushalten können. Die Sonne verschwindet, dafür erscheint ein Soldat der uns darauf aufmerksam macht, dass dies militärischer Sicherheitsbereich sei. Tagsüber könne man sich hier aufhalten, das Übernachten sei aber verboten. Also das ganze Geraffel zusammengepackt und jetzt wohin? Wir finden aber kurze Zeit später einen kleinen Ort, hinter dem wir etwas außerhalb übernachten können. Nicht weit entfernt ist auch der Nationalpark Santa Teresa, der anscheinend auch vom Militär verwaltet wird. Dieses Waldgebiet ist ein einziger großer Campingplatz. Für 180 Pesos/Person bekommt man einen Stellplatz, kalte Duschen und randvoll zugeschissene Toiletten geboten. Nur gut, daß wir auf letztere beiden Angebote nicht zurückgreifen müssen. Dafür beherbergt der Wald unzählige Papageien. Den ganzen Tag herrscht hier eine Geräuschkulisse, die seines Gleichen sucht. Erst bei Sonnenuntergang kehrt Ruhe im Wald ein. Auf jeden Fall ist es schön sie in Freiheit erleben zu dürfen, anstatt in irgendeinem Käfig dahin zu vegetieren.          

 

Zwei Tage sind für uns allerdings genug in diesem Park, denn auch hier erlebt man bald den Weihnachtsansturm. Dann ist Schluss mit lustig, denn Uruguayer, Argentinier und Brasilianer machen hier dann Party! Wir machen uns auf zur Lagune Merín. Auf dem Weg wechselt das Landschaftsbild. Das allgegenwärtige Weideland muss ausgedehntem Reisanbau weichen, riesige Flächen stehen unter Wasser. Das zieht wiederum unzählige Arten von Vögeln an, wie Reiher und Störche, die sich u.a. von Fröschen und Schlangen ernähren. Als wir den See erreichen, erstreckt sich vor uns ein mindestens zehn Kilometer langer Sandstrand, wow, ich glaub hier machen wir ein paar Tage Urlaub! Es ist bereits der 3. Advent. Marion hat seit geraumer Zeit mal wieder unsere kleine Behausung weihnachtlich geschmückt, obwohl es sich nicht wirklich nach Weihnachten anfühlt, kein Wunder bei fast 30° und feinstem Sandstrand. Und schon ist Heiligabend, einmal haben wir unsere Futterkiste im 15 Kilometer entfernten Ort aufgefüllt. In dem kleinen Laden lassen wir fast 1500 Pesos (45 Euro), was den Ladenbesitzer veranlasst hinter uns her zu rennen, um sich nochmals überschwänglich zu bedanken und sich mit uns und Goliath handygraphieren zu lassen. Der normale Uruguayer kauft hier mal ein Brot, eine Cola oder ein Pfund Kartoffeln. Und Schwupps ist es Silvester.

 

Wir konnten uns bislang von diesem schönen Ort nicht trennen, aber jetzt haben wir beschlossen unseren Urlaub hier zu beenden. Nachdem es sich zwischenzeitlich etwas abgekühlt hatte, steigen die Temperaturen wieder stetig an und damit nimmt auch der Wind immer mehr zu, es wird unangenehm. Ich glaube, heute lassen wir die Party draußen ausfallen, denn man wird  gesandstrahlt. Wie unsere Silvesterparty aussieht, werden die meisten schon wissen!? Gutes Essen, guter Wein, zehn Uhr, Pippi machen ab ins Bett.

 

01.01.2018. Wir haben sehr schlecht geschlafen, denn der Sturm hat in der Nacht nochmal zugenommen. Goliath, und somit auch wir, wurden ordentlich durchgeschüttelt und die Geräuschkulisse war enorm. Wir brechen auf nach Charqueada. Von hieraus kann man den Rio Olimar mit einer Fähre überqueren, um nach Cebollati zu gelangen. Die Fähre transportiert allerdings nur Fahrzeuge bis max. 10 Tonnen und ist umsonst. Wir nutzen diesen Service nicht, da wir nach Norden, nach Brasilien wollen. Der Diesel ist dort wesentlich billiger. Aber trotzdem kann man in diesem beschaulichen Ort einige Tage auf dem Camping Municipal bleiben. Erstens ist der Camping umsonst, hat Toiletten und Duschen. Zweitens steht man direkt am Rio Olimar mit einem schönen Ausblick auf den Fluss. Drittens wird es etwas unruhig, wenn man mit einem Fahrzeug wie dem unseren hier auftaucht. Neugierige kommen in Scharen und die örtliche Rollergang kann einem ziemlich auf den Sack gehen, denn sie sind so gut wie ohne Auspuff unterwegs. Nach vier Tagen wird es wird Zeit für einen Tapetenwechsel. Brasilien ist nicht weit, also hin, jedoch nur für kurze Zeit. Wir brauchen dringend Diesel!

 

Man sieht sich. Bis die Tage. Die 2.

 

 Video: Szenen aus Uruguay





Unser Buchtipp!