Mongolei - Teil 3

 

Reisezeit: 19.07.2013 bis 29.08.2013

 

Eigentlich sind wir beide der Meinung, es könne keine Steigerung mehr geben, was schlechte Pistenbeschaffenheit angeht. Was aber in den nächsten Tagen auf uns zukommt, erhält von uns das Prädikat „besonders wertvoll und empfehlenswert“ und ist der Oberhammer. Als wir den Ort Jargalant erreichen nimmt die Odyssee ihren Lauf. Man will einfach nicht glauben, dass es noch schlimmer kommen kann. Jedoch werden wir wieder einmal eines Besseren belehrt. Der Ort selber macht den Eindruck eines kleinen, schönen, verträumten Dörfchens, aber der Weg durch den Ort ist einfach unglaublich. Ein Loch am anderen und mindestens jedes knietief. Erster Gang und Schrittgeschwindigkeit ist angesagt und außerhalb des Ortes geht es so weiter über 70 bis 80 Kilometer. Unser Tiefenrekord, was Geschwindigkeit angeht, liegt heute bei sage und schreibe 16,8 km/h. In den seltensten Fällen komme ich aus der kleinen Gruppe heraus. Wir schaffen heute unglaubliche 96 Kilometer und sind völlig ausgepowert, als wir uns einen Nachtplatz suchen. Dies war heute mit großem Abstand die schlechteste Piste, die wir jemals unter den Rädern hatten!!!!! Gestern ist unsere linke Rücklichthalterung einfach abgefallen, obwohl sie fett angeschweißt war. Ich habe sie kurzerhand entsorgt und durch ein leichteres Alublech ersetzt.

 

Video 5: 1583c ; Video 6: 1607a

 

Unser nächstes Ziel ist der Khorgo-Terkhiin-Tsagaan-Nuur-Nationalpark. Hier kann man den Vulkan Khorgo besteigen. Man braucht allerdings keine hochalpinen Fähigkeiten mitzubringen, um den Vulkan zu erklimmen. In 20 Minuten hat man sein Ziel erreicht und schaut in den Krater, der einen Durchmesser von ca. 200 Metern und eine Tiefe von ca. 150 Metern hat. Für mich ist es ein beeindruckendes Ereignis, da ich noch nie einen Vulkankrater aus nächster Nähe gesehen habe. In einer weiteren Stunde umrunden Marion und ich den Krater, und haben von hier oben eine grandiose Fernsicht und man kann über viele Kilometer sehen, mit welcher zerstörerischer Kraft dieser Vulkan in grauer Vorzeit gewütet und die umliegende Landschaft verändert hat. An manchen Stellen sieht es  so aus, als habe hier gestern noch das Gestein geglüht oder ein Feuer gelodert. Eine Nacht bleiben wir auf dem Parkplatz am Fuße des Vulkans stehen, fahren aber nächsten Tag zum wenige Kilometer entfernten See Terkhiin-Tsagaan-Nuur, in der Hoffnung, hier etwas mehr Ruhe zu finden, denn am Vulkan werden die Leute busweise angekarrt und so viel Hektik sind wir nicht mehr gewöhnt.

Als wir am frühen Nachmittag den See erreichen, sind wir fast allein am Seeufer. Am Abend jedoch fallen die Mongolen wie die Fliegen ein, um ihre Zelte aufzuschlagen, und aus ist es wieder einmal mit unserer Ruhe. Drum ziehen wir am nächsten Tag weiter. Auf dem Weg Richtung Tsetserleg, kommen wir am „Ayers Rock“ der Mongolei vorbei, dem Taikhar Chuluu. Hier ragt ein etwa 16 Meter hoher Felsen im Nirgendwo aus dem Boden und wird von den Mongolen als Heiligtum verehrt. Verständlicherweise geht es auch hier wieder hektisch zu, aber wenige hundert Meter weiter, hinter den Touristencamps, kann man eine herrlich ruhige Nacht verbringen.

Eines unserer letzten anvisierten Ziele auf dem Weg zurück nach Ulan Bator, ist das Kloster Erdene Zuu in Karakorum. Es war das erste große Kloster der Mongolei. Es wurde 1731 vom Kommunismus verwüstet und später wieder aufgebaut. Dank einiger mutiger, gläubiger Menschen konnte ein großer Teil der Kunstschätze, die heute im Kloster wieder zu besichtigen sind, gerettet und in Sicherheit gebracht werden. Hier treffen wir auch Hendrik und Peggy wieder, die in zwei Tagen zurück nach Deutschland fliegen. Hallo ihr zwei, wir hoffen, wir konnten euch mit unserem Reisefieber genug infizieren, sodass ihr euch auch bald auf den Weg macht. Aber vielleicht können wir auch einige andere Leser mit etwas Reisefieber anstecken.

Wir sind an den Dünen von Mongol Els angekommen, ca. 270 Kilometer vor Ulan Bator. Hier machen wir noch einmal für einige Tage Pause, bevor wir uns wieder ins hektische Treiben der Hauptstadt begeben. Wir stehen hier sehr ruhig, direkt an den Dünen. Allerdings sind wir auch nicht weit ab von einer kleinen Piste zu einem Ger Camp, das so gerade noch in Sichtweite ist. Die Piste dorthin ist aber so schlecht und durch den vielen Regen in den letzten Tagen so aufgeweicht, dass es unweigerlich zum Massenversinken von Fahrzeugen kommen muss. Wir können mit dem Fernglass alles beobachten – ist besser als Kino. Zuerst kommt ein russischer Kleintransporter, der als Begleitfahrzeug von drei französischen Motorradfahrerinnen unterwegs ist. Er versinkt genauso wie wir vor einiger Zeit in Russland. Nach zwei Stunden vergeblichem buddeln, kommt ein Mädel aus der Truppe und bittet um Hilfe. Wir starten Goliath zur Rettungsaktion und ziehen den „Russenbulli“ aus der mongolischen Pampe. Na, so können wir uns vielleicht ein wenig bei den Russen revanchieren, für deren geleistete Hilfe. Einen Tag später parkt ein anderer in dem gleichen Loch! Wieder einen rausgezogen. Am nächsten Tag ein weiteres Fahrzeug. Jetzt wird es uns aber zu blöd und wir machen uns auf nach Ulan Bator.

 

Video von Bergung

 

Als wir uns der Hauptstadt nähern, herrscht Weltuntergansstimmung. Tiefschwarzer Himmel und daraus schüttet es wie aus Eimern. Dank der hervorragenden Kanalisation, praktisch nicht vorhanden und wenn, dann völlig überfordert mit den riesigen Wassermassen, herrscht totales Chaos auf den Straßen. Pkw bleiben einfach mitten auf der Straße mit Warnblinker stehen, weil sie nicht fürs Tauchen ausgerüstet sind und denen das Wasser in den Senken bis an die Motorhaube reicht. Sämtlicher Müll, der irgendwann mal irgendwo entsorgt wurde, kommt wieder zum Vorschein und schwimmt auf den Straßen. Aber wir haben ja unsere Taucherausrüstung mit und brummen an allen vorbei, um erneut im ständigen und immer währenden Stau von Ulan Bator zu versinken, bis wir unser Oasis Guesthouse erreichen.

Wir nennen es jetzt mal eine glückliche Fügung, dass wir Katrin und Hendrik aus Dresden treffen, die ihren IFA bei bekannten außerhalb von Ulan Bator abgestellt haben. Bei einem kurzen Gespräch stellt sich heraus, dass die beiden auch nach Thailand wollen, aber wegen der enormen Kosten nicht unbedingt durch China fahren möchten. Wir verabreden uns für den nächsten Tag und es scheint, als hätten wir zwei nette Reisepartner gefunden, die uns zunächst bis Laos begleiten werden und sich an den Kosten beteiligen, sofern sie ihre bestellten Ersatzteile für ihr Fahrzeug rechtzeitig bekommen. Nach einer Woche bekommen wir leider eine Absage von den beiden, weil ihre Teile immer noch nicht eingetroffen sind. Andererseits, jetzt alles klar zu machen und ihre Teile kommen nicht rechtzeitig, wäre alles Geld futsch.

Eigentlich warten wir nur noch auf unseren ausgemachten Termin am 07.08. bei Mercedes in Ulan Bator. Als wir zum zweiten Mal in der Hauptstadt eintrafen, lag es auf dem Weg und wir haben uns einen Termin zum Auswechseln unserer defekten Federlager eingeholt. Einen Tag vorher fahren wir bereits zu Mercedes und können in deren Gelände übernachten, um am nächsten Tag pünktlich um 8.30 Uhr auf der Matte zu stehen. Das heißt, wir sind pünktlich, mongolische Uhren ticken anders, jedoch um 10.00 Uhr stehen zwei Mechaniker in den Startlöchern, um mit der Arbeit zu beginnen. Um 18.30 Uhr steht unser Goliath mit neuen Lagerbuchsen, die wir in Reserve dabei hatten, wieder auf allen Vieren und wir sind um 290 Euro ärmer. Wer einmal hier bei Mercedes etwas zu reparieren hat, sollte versuchen, den Philippinen „Edwin“ zu bekommen. Er ist ein wirklich guter Mann und macht seine Sache zu unserer vollsten Zufriedenheit.

Wir fahren noch einmal auf das „Oasis“ zurück. Zurzeit stehen zehn Motorräder hier, acht davon haben die Federbeine kaputt und warten auf Ersatzteile, eins hat einen Rahmenbruch und ein Fahrer hatte einen Unfall und lässt gerade sein gebrochenes Bein in England reparieren. Ein MAN stand hier, der fast alle Blattfedern gebrochen hatte, ein IFA mit gebrochenen Radbolzen, ein Landrover mit gebrochenem Chassis, ein australischer Range Rover mit defektem Automatikgetriebe (sie haben ein neues Getriebe einfliegen lassen), ein Nissan Terrano mit gebrochenen Federn usw. Mindestens 90% aller Fahrzeuge, die hier eintreffen, haben das eine oder andere Problem. Wir müssen uns also mit unseren Problemen nicht verstecken. In der Zukunft wird es wohl auch eine MAN-Vertretung in Ulan Bator geben. Bei Mercedes hat man uns gesagt, die Verträge seien bereits unterschrieben. Wann es allerdings soweit sein wird, steht in den Sternen.

Unsere endgültige Abreise aus Ulan Bator steht an und wie immer fällt ein Abschied schwer, gerade wenn man sich länger an diesem Ort aufgehalten hat. Viele Reisende haben wir getroffen, mit denen man viel Spaß hatte. Aber gerade im Fall „Oasis Guesthouse“ ist uns Sibylle, die Noch-Chefin, sehr ans Herz gewachsen. Wir haben eine schöne Zeit dort und mit ihr verbracht. Danke Sibylle!!!! Wir wünschen dir für deinen weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute und bleib so wie du bist. Ob das „Oasis“ allerdings weiterhin so herzlich geführt wird und einen so guten Ruf behält, wagen wir stark zu bezweifeln!

Zuerst machen wir einen Abstecher zum Reitermonument von Dschingis Khan. 50 Kilometer östlich von Ulan Bator steht eine riesige Metallstatue vom berühmt- berüchtigten Herrscher. Danach fahren wir in den Nationalpark Gorkhi Terelj, wo wir uns am Tuul River einige Tage von der Hektik Ulan Bators erholen. Wir haben noch mehr als zwei Wochen und direkte 680 Kilometer bis zur chinesischen Grenze – also Zeit genug. Der Fluss Tuul schlängelt sich durch den ganzen Nationalpark und es finden sich genug schöne Plätze, um ein paar Tage abzuhängen. Jedoch können die Einheimischen einem auch einen solch schönen Platz vermiesen. Da es in der Mongolei keine funktionierende Abfallentsorgung gibt, entledigt man sich des Mülls, indem man ihn dort entsorgt, wo man gerade steht. Nach vier Tagen und etwa 20 Familien als Tagesbesucher, schauen wir auf eine Müllhalde, ganz zu schweigen von den vielen „Tretminen“, die der Mensch mindestens einmal am Tag hinterlässt. Also brechen wir wieder auf und suchen uns Gegenden, wo keiner sich niederlässt, außer uns.

So fahren wir auf der fast perfekten Asphaltstraße nach Südosten bis Choir und biegen dann nach Nordosten, nach Darkhan ab, um letztendlich über Ikhkhet, Delgerhet bis Zamyn Uud zu gelangen. Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zur chinesischen Grenze. Die Piste ist bis auf wenige Abschnitte schnell und zügig zu bewältigen, allerdings fährt man viele Kilometer mit einer Seite im Gras, da scheinbar große Fahrzeuge diese Piste nicht benutzen.

 

Video: Gazellenherde

 

Ab Darkhan fahren wir durch saftig grüne Landschaft und komischerweise kommt uns nicht ein einziges Fahrzeug entgegen. Wir sind völlig allein unterwegs, was wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass wir immer wieder auf große Herden Gazellen stoßen, die oft mehr als fünfzig Tiere zählen.

Hinter Ikhkhet stoßen wir auf ein großes Gebiet mit schönen Felsformationen, direkt an der Piste. Ideal die Bremse zu treten und ein paar Tage die Seele baumeln zu lassen. Was uns sofort auffällt, es riecht hier wieder nach Zwiebeln, wie schon an vielen Stellen zuvor. Marion holt sofort eine Schere raus und fängt an frischen, wilden Schnittlauch in Mengen zu ernten. Jeden Abend gibt es das Zeug nun zum Abendessen aufs Brot, in die Suppe, usw. Ich hoffe nur, sie tut das Richtige!?

Bei unseren Streifzügen durch die Felsenlandschaft bleibt Marion abrupt stehen und ruft: „Oh, wilder Rhabarber“ und schiebt sich sofort einen Stängel zwischen die Zähne. Ich sehe mich allerdings schon im Geiste bei einer Magenspülung. Dünne Schläuche hätte ich da noch, um sie ihr in den Schlund zu schieben. Zwei Tage später lebt sie immer noch – war wohl doch Rhabarber.

Auf dem Weg von Delgerhet nach Saynshand kreuzt plötzlich in wilder Flucht eine riesige Herde Gazellen von mindestens 500 Tieren unsere Piste. Und damit es uns nicht langweilig wird, hält die Natur vier Tage und ca. 250 Kilometer vor der chinesischen Grenze, in der östlichen Wüste Gobi, noch einmal ein Highlight für uns bereit.

Mittagszeit, 32°C im Schatten: Treffen sich zwei, etwa daumendick und 40 cm lang. Sie sagt zu ihm: „Wenn wir es schon bei dieser Affenhitze treiben müssen, um unsere Art zu erhalten, dann will ich es aber wenigstens im Schatten tun“. Nur wo zum Henker findet man in der Wüste Gobi Schatten? Da kommt dieses große, schattenspendende Etwas gerade recht. Platz wäre da ja genug, aber es muss wohl unbedingt unter dieser Treppe sein. Sie lieben sich eng umschlungen, mit Unterbrechungen, bis die Sonne am Horizont verschwindet. Dann sagen sie sich einander „Tschüss, war schön mit dir“. Er kriecht Richtung Osten, sie nach Westen.

 

Schlangenpaarung: Video 1 ; Video 2

 

Wir haben ja schon einiges erlebt, aber das gerade zwei Schlangen es sich unter unserer Haustreppe gemütlich machen, ist bislang noch nicht vorgekommen. Selbst das ständige Hin und Her sowie Treppe rauf und wieder runter konnte sie nicht aus der Ruhe bringen.

Es scheint sich herum gesprochen zu haben, dass sich unter Goliath gut Liebe machen lässt, denn zwei Tage später das gleiche Spiel, nur etwa hundert Kilometer weiter. Als ich morgens die Haustür aufmache, liegen wieder zwei eng umschlungen nahe unserer Haustreppe. Mit zunehmender Hitze verkriechen sie sich, wie ihre Vorgänger auch, unter unser Fahrzeug. Eigentlich wollte ich heute mal wieder die Kardanwellen abschmieren, aber ich hab‘s mir abgeschminkt. Es war mir ehrlich gesagt nicht ganz wohl bei der Sache, giftig oder nicht, und verjagen wollte ich sie auch nicht.

 

Video 3

 

Am 27.08., zwei Tage vor unserer Ausreise aus der Mongolei in Richtung China, erreichen wir den Grenzort Zamyn-Uud. Die letzten 150 Kilometer haben nochmal alles gegeben, um uns die Ausreise aus der Mongolei leicht zu machen. In spätestens zwei Jahren allerdings, ist die Strecke von Ulan Bator bis hierhin komplett asphaltiert. Das Wetter in Zamyn-Uud gibt noch einmal alles. Es ist brütend heiß und Sturm kommt auf, als wir uns etwas außerhalb einen Platz in freier Ebene suchen. Es rollt eine gelblich dunkle Wand auf uns zu. Bei 32°C in unserer Hütte müssen wir leider alle Luken dicht machen, denn ein Wüstensturm ist in Begriff uns zu vereinnahmen, um dreißig Minuten später mit einem Gewitter weiter zu machen und wir vor lauter Regen keine fünf Meter sehen können. Danach folgen Hagelkörner in einer Größe, dass wir uns ernsthafte Sorgen um unsere Solarpanele machen. Nach zwei Stunden ist der Spuk vorbei, die Luft ist wieder klar und alle Pisten stehen knietief unter Wasser. Nur gut, dass wir heute nicht mehr weiter müssen. Wir stehen etwa fünf Kilometer westlich von Zamyn-Uud nahe einer Firma, die große Baumaschinen verkauft und warum sollte man da nicht mal nachfragen, ob sie uns mit 250 Liter Wasser aushelfen können. Kein Problem, sagt man uns und gleichzeitig waschen wir noch unsere Wäsche. In der Stadt füllen wir noch einmal mit dem übriggebliebenen Geld unsere Dieselvorräte auf. So brauchen wir uns wenigstens für die nächsten 2500 Kilometer keine Sorgen um Sprit zu machen.

Am nächsten Morgen stehen wir zeitig um 8.30 Uhr bei der mongolischen Ausreisestelle. 5000 Tugrik werden erst einmal fällig für Straßenmaut. Wenig später werden wir auf einen Parkplatz verwiesen, denn der Zoll macht erst um 9.30 Uhr auf und man würde auf uns zu kommen, um uns bei der Ausreise behilflich zu sein. Pünktlich steht jemand auf der Matte und wir rennen im Laufschritt hinter ihm her – er hat es offensichtlich sehr eilig. Beim Zoll fehlt uns natürlich wieder einmal ein Fetzen Papier, den wir bei der Einreise nicht bekommen haben. Er wird nach einigem Gerangel mit der Zöllnerin, von Hand auf ein Platt Papier gekritzelt und gut ist es. 3000 Tugrik werden fällig. Zwischendurch ist unser hektischer Helfer für ca. 1 Stunde verschwunden, wir sollen auf ihn warten. Er kommt wieder, gibt uns ein Zeichen, weiter warten und rast mit einem Fahrzeug in Richtung chinesische Grenze. 30 Minuten später geht‘s dann endlich los. Aber erst noch ca. 70000 Tugrik bezahlen und dann ab zur Fahrzeuginspektion. Zwar mit offizieller Rechnung, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie uns hier nicht beschissen haben. Die Inspektion des Fahrzeugs geht schnell, Pässe ausstempeln auch und nach langen drei Stunden, fahren wir endlich auf die chinesische Seite zu.

 

Bis dahin, man sieht und hört sich aus China. Die 2.


P.S.: Unser Gästebuch wird auf das Übelste mit Spam aus Russland und China vollgemüllt. Auch unser Administrator hat zurzeit keine Lösung parat. Sobald sich etwas tut, melden wir uns bei euch.

 

Video 7: 1683 ; Video 8: 1757