Kanada.

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Reisedauer:12.08.2008 bis 17.09.2008

 

Heute, am 07.08.08, haben wir von Seabridge die Bestätigung für unsere Verschiffung am 22.09.08 bekommen. Unterwegs hacken wir uns an einem Infocenter wieder mal ins Internet ein, um unsere Flüge von Halifax aus zu organisieren. Ich finde unter www.orbitz.com zwei Flüge mit Condor im Direktflug nach Frankfurt für 390 US$ p.P. Jetzt warten wir noch auf dessen Bestätigung, um dann noch die Flüge für Whisky und Eros zu buchen, denn das geht nicht über Orbitz, sondern muss direkt über Condor laufen.

Es ist kaum zu glauben, aber die Zeit rennt nur so dahin, in ca. 6 Wochen sollen wir schon wieder zu Hause sein, 4 Jahre Reisezeit sind schon um ??????

Unser letztes großes Highlight in Kanada sollen die Niagara Wasserfälle sein und auf dem Weg dahin folgen wir einer Einladung von Joyce und Fred, die in London, Ontario wohnen. Wir haben sie auf der Rest Area in Minnedosa kennengelernt. Wir verlassen den Highway 17, um bei Espanola auf die 6 nach Süden zu fahren. Nach ca. 120 Km müssen wir mit einer Fähre einen Teil des Lake Huron überqueren. 137 Can$ sind wir alles in allem für die 1 3/4-stündige Fahrt los.

In London angekommen freuen sich Joyce und Fred ein Loch in den Bauch, dass wir doch noch ihrer Einladung gefolgt sind, denn es war nicht ganz sicher, ob wir diese Richtung einschlagen würden. Drei Tage stehen wir in ihrer Hauseinfahrt und sind natürlich mit Goliath die Attraktion. Die Nachbarschaft trifft sich in der Einfahrt, denn wann begegnet man schon mal Weltreisenden aus Deutschland. Selbst die Polizei verlegt ihre Kontrollen in die Siedlung, schaut aber nur neugierig und ist wieder weg. Zwei Tage später, nachdem wir London wieder verlassen haben, erreichen wir morgens um 10.00 Uhr die Niagara Fälle.

Die Auswahl an Parklätzen ist groß und man tut gut daran sich die Preise anzuschauen, denn es gibt extreme Preisunterschiede. Wir bezahlen 4 Can$/Std. und haben ca. 10 Minuten Fußmarsch bis an die Wasserfälle. Viele Reisende haben uns im Vorfeld gesagt, wenn ihr die Iguazu-Wasserfälle von Argentinien/Brasilien gesehen habt, dann werdet ihr von Niagara enttäuscht sein, sie hatten recht. Niagara ist bei weitem nicht so groß und spektakulär, aber der Weg hat sich trotzdem gelohnt. Einen lohnenswerten Blick hat man vom ca. 160 Meter hohen Skylon Tower, der nur einen kurzen Fußmarsch weit entfernt ist. Anzuraten ist all denjenigen, die Niagara einen Besuch abstatten wollen, dies morgens zu tun, denn die Massen fallen wie die Fliegen ab 11.00 Uhr ein. Einen Parkplatz ab Mittag in der Nähe zu finden wird schwierig.

Am gleichen Tag fahren wir noch bis kurz vor Toronto, um dann auf einem Wal Mart Parkplatz die Nacht zu verbringen. Auf Wal Mart Parkplätzen in Kanada ist das Übernachten mit Wohnmobilen meistens kein Problem. Wir müssen feststellen, dass uns diese Gegend von Kanada absolut nicht mehr gefällt. So gut wie keine Chance frei zu Übernachten, außer auf Kaufhausparkplätzen oder auf Truckstopps wie z.B. Fifth Wheel oder Flighing J., bei den letzteren ist es schlichtweg eine Katastrophe was die Lautstärke angeht. Eine kurze Erklärung hierfür ist sicherlich von Nöten. Ich weiß zwar, wenn man im Glashaus sitzt, sollte man nicht mit Steinen werfen, was heißen soll, dass man mit einem Diesel durstigen Ungetüm versucht um die Welt zu fahren. Was aber speziell hier und in den USA sinnlos durch die Auspuffrohre geblasen wird, spottet jeder Beschreibung. Also das geht folgendermaßen. Wir stehen auf einem der o.g. Fifth Wheel Truckerplätze. Der Platz ist etwa 1/3 gefüllt, will heißen, 40 von 120 Parkplätzen. Fast alle LKW-Motoren laufen im Stand. Entweder schläft der Fahrer oder er sitzt im Restaurant neben an, denn es ist warm und wenn er zurückkommt darf es im Fahrerhaus natürlich nicht stickig sein, also brummt die Kiste u.a. stundenlang vor sich hin. Schläft der Fahrer, darf es natürlich auch nicht zu warm sein, die Klimaanlage muss also rennen. Der Tag neigt sich dem Ende, der Platz füllt sich bis auf die letzte Ecke, die Sonne geht unter und es wird kühler. Der Trucker benutzt hier keine Decken oder Schlafsäcke, er hat ja schließlich 'ne Heizung. Nun geht hier die Post ab, sämtliche Motoren von Mackmülltonne und Co. sind am brummen, damit es jetzt in der Hütte warm wird. Scheinbar lassen diese Amiheizungen sich schlecht regulieren, das heißt, es wird zu warm in der Bude und man kurbelt das Fenster runter um die Hitze aus der Kiste zu lassen. Denkt mal nicht, dass einer auch nur auf die Idee kommt, seinen Motor abzustellen. So knattern die ganze Nacht 120 LKW vor sich hin, zudem kommen dann noch die vielen Kühltransporter, die noch zusätzlich mit ihren Dieselaggregaten in das monotone Lied mit einstimmen. Eine denkbar schlechte Nacht ist vorprogrammiert, dafür aber hat man 35 Can$ für einen der überteuerten Campingplätze gespart, guter Deal oder?

Auf anderen Parkplätzen ist es ähnlich, viele Leute übernachten hier mit ihren Autos. Kalte Nächte, doch Decken, Fehlanzeige. Der gute alte oder auch neue Dodge, Chevi usw. muss seine 8 Zylinder die ganze Nacht bei Fahrers offenem Fenster in Schwung halten, sich aber dann am nächsten Tag über die Spritpreise beschweren, die bis an die angebliche Schmerzgrenze gestiegen sind. Nach einer völlig beschissenen Nacht starten wir den nächsten Morgen um Toronto im großen Bogen nördlich zu umfahren.

Vor Montreal finden wir einen herrlich ruhigen Wal Mart, zu uns gesellen sich am Abend noch ca. 15 Wohnmobile amerikanischer Bauart und wir schlafen so tief, dass man uns hätte wegtragen können.

Kurz vor Québec sehen wir ein Polizeifahrzeug am Straßenrand stehen und ich erwähne so ganz beiläufig, dass wir in Kanada noch nie angehalten worden sind, das war ein Fehler. Ich hab's noch nicht ganz ausgesprochen, da gehen hinter uns die bunten Lichter an, also rechts ran, nicht aussteigen, Hände schön aufs Lenkrad und warten bis der Officer sich an dein Fahrzeug bequemt. Sagen sie mal, sie fahren ohne Kennzeichen. Hä, was ist los, hat man uns die geklaut? Ich raus, ums Auto, alles noch dran. Ich denke der spinnt. He Officer und was ist das da? Ja, mit den Dingern da, glaub ich, dürfen sie hier nicht fahren. Der arme blutjunge Bursche ist mit diesem Fall hoffnungslos überfordert und ruft über Funk seinen Chef, der nach einer 1/4 Std. eintrifft. Der Chef hat auch die Grenzen seines Horizontes erreicht, allerdings hat er einen dicken Aktenordner mitgebacht, in dem hoffentlich stehen wird, was internationales Recht ist und was nicht. Nach einer weiteren 1/2 Std. des Suchens gibt er glaub ich auf und wir können unsere Fahrt fortsetzen. Der junge Officer entschuldigt sich mehrmals, aber so etwas sei ihm noch nicht untergekommen und schüttelt den Kopf, als hätte er gerade eine Erscheinung gehabt. Also in und um Quebec scheinen die Bullen noch dümmer zu sein als die Polizei erlaubt.

Nach monatelangen Recherchen sind wir nun auch hinter das Geheimnis gekommen, warum der Nordamerikaner zum großen Teil Pickups fährt und warum fast alle Autos mit Automatikgetrieben ausgestattet sind. Die meisten Amis sind, so könnte man behaupten, behindert. Da sie sich äußerst selten ihre Mahlzeiten selbst zubereiten, stehen sie fast immer in langen Schlangen an irgendeinem Mc Drive oder sonstigen Fast-Food-Ketten an, da sie zu alledem auch noch zu faul sind zu laufen .Sie laden sich dann den ganzen Kram ins Auto und fahren los. So ist ständig eine Hand damit beschäftigt sich die fetten Burger, den Kaffee oder die Zigarette danach in den Hals zu schieben. Mit einem Schaltgetriebe wären sie völlig überfordert. Sind dann die Berge von Fast Food vertilgt, sind Berge von Müll entstanden. Also wohin während der Fahrt mit dem Müll? Man entsorgt ihn einfacherweise mit einem gekonnten Schwinger nach hinten auf die Ladefläche des Pickups. Wenn es dann zu viel wird, muss doch noch die Mülltonne herhalten. Warum die Fahrzeuge hierfür mit 7-Liter-Motoren und 8 Zylindern ausgerüstet sein müssen, ist uns bis heute schleierhaft geblieben.

In Fredericton müssen wir eine Zwangspause einlegen, weil mal wieder Öl aus dem linken Außenplanetengetriebe in die Bremse läuft. He, ich will euch mal was sagen, dass ist Rekord, es hat schließlich 40.000 Km gehalten. Ich bin sogar der festen Überzeugung, dass der Simmerring diesmal noch länger gehalten hätte, wenn sich da nicht ein Radlager fast aufgelöst hätte. Das Öl ist nur noch eine mehlige Brühe und das innere Lager ist als solches nicht mehr zu bezeichnen. Aber das ist leider nicht alles. Der Lagersitz von besagtem Lager ist auch nicht wirklich mehr ein Sitz, sondern hat nun etwas reichlich Spiel. Na, wie dem auch sei, wir retten uns bis auf einen – richtig! - Wal Mart Parkplatz und stehen hier zwei Tage, denn wir haben super WiFi-Empfang und versuchen mal wieder unsere E-Mails zu checken. So nebenbei halten dann, wirklich und ohne Scheiß, dutzende von Fahrzeugen an und geben einem äußerst nützliche Adressen führ eine eventuelle Reparatur. So gelangen wir zur Fa. Dynex. Zuvor bestelle ich allerdings die neuen Lager, die am nächsten Tag per Luftfracht aus Toronto eintreffen. Bei Dynex können wir auf dessen Parkplatz stehen und ich kann hier in aller Ruhe alles auseinanderbauen. So wird der Lagersitz mal eben aufgeschweißt, danach ausgedreht und ich setze alles wieder zusammen. Für die 2 Stunden Arbeitsaufwand sind wir 124 Can$ los, da kann man nicht meckern und beinhaltet auch noch die Übernachtung auf dessen Gelände. Diese Reparatur ist sicherlich nicht das Gelbe vom Ei, aber wir haben ja auch nur noch max. 1500 Km bis nach Hause zu fahren. Ca. 1000 bis Halifax und weitere 350 Km von Hamburg bis nach Warstein, dann wird die Radnabe ausgetauscht werden müssen.

Ach übrigens, hat nicht einer von euch Lesern eine gebrauchte zufällig irgendwo rumliegen?

2 Wochen zu früh stehen wir schon kurz vor Halifax, also beschließen wir noch den südlichsten Teil von Novascotia zu erkunden. So kommen wir auf dem Weg durch Church Point, hier steht die größte Holzkirche Nordamerikas. Da sich dieser Tag dem Ende zuneigt, wollen wir ausnahmsweise mal auf einen Camping. Die haben doch wohl nicht alle Schweine im Rennen, da verlangen die doch sage und schreibe 36,50 Can$/Tag und Fahrzeug, ne, nicht mit uns und so landen wir schlussendlich auf einem Wal Mart – wo sonst?

Unser Weg führt uns immer an der Küste Novascotias entlang um schließlich den Ort Lunenburg zu erreichen. Für mich einer der schönsten Orte, die ich bislang in Kanada gesehen habe. Einst eine von Deutschen gegründete Siedlung, die bis auf wenige Bauwerke schön restauriert sind. Zuguterletzt machen wir noch einen Abstecher nach Peggy‘s Cove, liegt direkt an der Straße und wird in kanadischen Prospekten als das schönste Dorf Kanadas angepriesen, nicht ganz zu Unrecht. Ein kleines verträumtes Örtchen, zum Teil auf Stelzen stehend, wartet auf den Ansturm von Touristen. Die Kehrseite der Geschichte, wenn man berühmt ist. Ein Besuch sollte morgens früh stattfinden, am späteren Vormittag fallen hier busweise Touristen aus aller Welt ein, die sich dann fast die Füße platt treten.

Am nächsten Tag erreichen wir Halifax und besetzen einen Parkplatz auf einen der vier Wal Marts. Falls uns hier keiner runter wirft, werden wir uns hier die letzten Tage nicht mehr von der Stelle bewegen. Mit dem Bus kann man von hieraus wunderbar den Ortskern erreichen und sich Halifax reinziehen, denn es hat einiges an Historie zu bieten, wie zum Beispiel die Zitadelle. Einst von Engländern in grauer Vorzeit zum Schutz vor Indianern erbaut, danach mit Kanonen zum Schutz vor Angreifern vom Meer erneuert und vergrößert. Heute dient es ausschließlich als Museum und um den tausenden von täglichen Besuchern 11,70 Can$ aus der Tasche zu ziehen.

So stehen wir hier auf unserem geliebten Wal Mart und warten auf die Dinge die da kommen, bis................ nach 7 Tagen die Polizei auftaucht. Ein besorgter Bürger hätte sie telefonisch informiert und sie müssten ja schließlich der Sache nachgehen. Nach einer kurzen Klärung der Sachlage verlassen uns die freundlichen Beamten wieder. Aufgrund dieses Vorfalls beschließen wir zum Mal Mart Manager zu gehen um uns für weitere Zwischenfälle abzusichern oder auch eine Absage zu bekommen, in der Form, nicht weiter hier stehen bleiben zu dürfen. Der Manager jedoch habe kein Problem damit, solange wir fleißig bei ihm einkaufen kämen. So sind wir zumindest aus dieser Hinsicht abgesichert.

Am 16.09.08, der 12. Tag auf unserem billigen Wal Mart Camping ist angebrochen und es ist der letzte Tag vor unserer Abreise nach Deutschland. Marion steht unter der Dusche, ich schraube unsere Zusatzscheinwerfer ab, damit sie keiner mitgehen lassen kann. Plötzlich ein dumpfer Knall, ein lauter Aufschrei, da ist Eros aus unserer Haustür gefallen und landet ca. 1,70 Meter tiefer auf dem Asphalt. Er blutet heftig aus der Schnauze. Nach näherer Inspektion die Bilanz dieses Abfliegers: Nase aufgeplatzt, Oberlippe aufgerissen und rechter oberer Reißzahn komplett abgebrochen. Eros ist natürlich nicht begeistert, wir auch nicht und wir überlegen, ob wir nicht vielleicht einen Tierarzt aufsuchen sollen. Wir entscheiden uns dagegen und verabreichen ihm ein Schmerzmittel, woraufhin er dann ruhiger wird. Wir fragen uns, wieso muss das immer vor einem unserer Flüge passieren? Unser Abflugtag verläuft recht sauber, Eros hat eine dicke Lippe, aber ansonsten geht es ihm recht gut.

Morgens um 9.00 Uhr werden wir bei der Schifffahrtsagentur vorstellig. Eine Frage wird mir gestellt und zwar: „Haben sie Gasflaschen im Fahrzeug?“ Natürlich nicht! Seit Neustem dürfen keine Fahrzeuge mit Gasflaschen oder fest eingebauten Gastanks auf das Schiff (Wer weitere Fragen bezüglich der Gastanks hat, kann sich an uns wenden). Nach Zahlung von 150 Can$ bin ich nach 15 Minuten wieder draußen und auf dem Weg zum Hafen, um unser Fahrzeug abzugeben. Wir geben die Schlüssel ab und nach einer weiteren ½ Std. sitzen wir schon im Taxi zum Flughafen. Auf eine genaue Beschreibung des Verschiffungsprozess kann hier verzichtet werden, denn wer mit Seabridge verschifft, bekommt ausführliche und einwandfreie Instruktionen. Als unsere Zeit gekommen ist verladen wir die Hundeboxen auf Gepäckwagen und wollen zum Einchecken. Ich habe Whisky auf dem Wagen, Marion Eros. Plötzlich lautes Gepolter hinter mir, da hat Marion den Eros in einer engen Kurve verloren und die Kiste liegt auf dem Dach. Der arme Hund ist verständlicherweise total von der Rolle. Nach kurzer Zeit beruhigt er sich glücklicherweise wieder, beide sind endlich im Flieger. 10 Minuten vor Abflug tönt es aus den Lautsprechern, Herr und Frau Halscheidt bitte sofort am Condor-Schalter melden. Was ist denn nun schon wieder los? „Sie haben die Flüge für die Hunde nicht bezahlt!“ gibt uns der Mitarbeiter zu verstehen. Bitte was, ich habe doch selbst bei Condor angerufen und gebucht. Glücklicherweise haben wir alles schwarz auf weiß. Nach Vorlage der Buchungsbestätigung und der Zahlung per Visa Entwarnung, alles in Ordnung.

Wir steigen in den Flieger, um nach 6-stündigem Flug, morgens um 7.00 Uhr in Frankfurt zu landen. Am Zoll werden wir wegen der Hunde vorrangig behandelt, aber nur weil eine Tierärztin sich die Papiere unserer beiden anschauen will. Die erste Frage ist dem Gesundheitszertifikat für die Tiere gewidmet? Für eingeführte Haustiere muss man dieses Papier vorweisen können und darf nicht älter als 48 Stunden sein. Wir haben natürlich keins. Nach einiger Diskussion lässt sie uns durch.

Am 25.09.08 bekommen wir die Rechnung von Seabridge per Post. Für 55,20 m³ ist unser Geldbeutel wie unten aufgeführt leichter geworden.

 

Frachtkosten nach Hamburg (43 E/m3) 2.373,60 €

Bunkerzuschlag (40% Treibstoffzuschlag) 949,44 €

Hafengebühren Halifax CA$ 120,00 79,20 €

Sped.- u. Hafengebühren in Hamburg 326,50 €

Summe 3.728,74 €

 

Voraussichtliche Ankunft unseres Fahrzeugs ist der 04.10.08.

Viele werden sich fragen, wie es nun weiter geht. Da erst die Hälfte unserer Reisezeit verstrichen ist, werden wir auf jeden Fall wieder durchstarten, was allerdings von Whisky und Eros abhängig ist, denn die beiden werden wir auf gar keinen Fall wieder mitnehmen und auch niemals wieder ein anderes Tier. So werden wir zu Hause auf das Ableben unserer beiden treuen Vierbeiner warten, was eventuell einige Jahre dauern kann. In der Zwischenzeit werden wir unser Fahrzeug von den Blessuren des Unfalls, aber auch der gesamten Reise befreien und ihn wieder aufpäppeln, damit er wieder fit ist für die Abenteuer, die uns in Asien erwarten.

Wir danken allen Lesern für ihr reges Interesse an unserer Reise, den Freunden, die uns tatkräftig zur Seite standen und vergesst uns nicht, denn heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder keine Frage!

 

Walter, Marion, Whisky und Eros.