Belize.

 

Reisezeit: 15.03.2008 bis 18.03.2008

 

Visum: Bis zu drei Monaten möglich.

Hunde: Man benötigt ein spezielles Transitpermit zu den normalen Impfbescheinigungen. Diese muss man sich aus dem Internet ausdrucken und legt es dann ausgefüllt an der Grenze vor, Kosten pro Hund 20 Bz$. Versäumt man es, dieses Papier an der Grenze vorzulegen, drückt man 100 Bz$ pro Hund ab.

Versicherung: Obligatorisch. Das Versicherungsbüro ist ca.150 Meter hinter dem Schlagbaum auf der rechten Seite. Eine Holzhütte mit rotem Dach. Kosten für einen Monat 69 Bz$.

Carnet de Passages: Bis zu drei Monaten bekommt man ein landeseigenes CERTIFICADO DE IMPORTACION.

Währung: Ist der Belize Dollar (Bz$). 1 Bz$ = 0,50 US$.

Bargeld: Direkt an der Grenze bei den vielen Geldwechslern oder aber an vielen ATM der Banken.

Kreditkarten: Recht große Akzeptanz.

Diesel: Wir haben in Guatemala von anderen Reisenden von Dieselpreisen über 4 US$/Gallone gehört und deshalb unsere Reserven so ausgerechnet, dass wir gerade über die mexikanische Grenze kommen. Somit haben wir keine gesicherten Angaben über Treibstoffpreise.

 

Am 15.03.2008 stehen wir bei Melchor de Mencos an der Grenze zu Belize, übrigens das einzige Land in Zentralamerika, wo die Amtssprache Englisch ist. Bei ca. 38°C im Schatten erledige ich die Einreiseformalitäten. Doch zuvor heißt es durch die Desinfektionsanlage, alle Fenster zu und durch, danach eben noch 10 Bz$ für die Desinfektion abdrücken und das übliche Grenzprozedere kann beginnen. Eigentlich würde alles ganz schnell vonstatten gehen, wenn da nicht die Hunde wären und wir uns die erforderlichen Transitpapiere vorab aus dem Internet ausgedruckt hätten. Für diese hoch anspruchsvolle und handschriftliche Arbeit bittet uns die unfreundliche Dame vom Agrikultur-Office für zwei Hunde mit umgerechnet 100 US$ zur Kasse. Gleichzeitig kassiert die Immigration noch eben 37,50 Bz$ p.P. ab. Welcome in Belize!

Von der Grenze aus fahren wir über den Western Highway nach Dangriga. Am Seaclift Bed & Breakfast Hostal machen wir zwei Tage Rast. Der amerikanische Besitzer bietet uns einen kostenlosen Stellplatz vor dem Hostal an, direkt am Wasser. Gegenüber vom Hotel lernen wir einen Deutschen kennen, der sich seit vier Jahren hier niedergelassen hat. Er erzählt uns von Galles Point, hier soll man Manatis (Seekühe) beobachten können. Über wunderschöne Dschungelpiste, dem Coastal Highway, erreichen wir Galles Point. In diesem winzigen Nest ist völlig tote Hose, kein einziger Touri ist zu sehen. Ja, man könne mit einem Boot zu den Manatis und die Tour würde 1 1/2 - 2 Std. dauern und mit 50 US$ seien wir dabei. Ich frag ihn, ob er noch alle Datteln auf der Palme hat und wir verlassen diesen merkwürdigen Ort. Später treffen wir wieder auf den asphaltierten Western Highway. Kurz hinter der Kreuzung Richtung Norden, liegt auf der linken Seite der Belize Zoo.

Hier kann man Wildtiere von Belize sehen, die zum größten Teil in freier Wildbahn nicht mehr zu finden sind. Die ca. 1 1/2 stündige Tour ist für uns lohnenswert, da der Zoo in den dicht bewachsenen Dschungel eingebettet ist. Hautnah sehen wir Jaguare, Pumas, Ozelote, Krokodile usw.

Weiter geht's Richtung Belize City. Bei Hattieville biegen wir, in unserer Karte noch als Piste eingezeichnet, auf eine kleine Asphaltstraße, um nicht durch Belize City zu müssen, ab und nach wenigen Kilometern treffen wir auf den Northern Highway, der uns direkt zur mexikanischen Grenzstadt Santa Elena führt.

Eigentlich kann man Belize in einem Tag durchfahren, wir haben immerhin drei Tage gebraucht, um am 18.03.08 nach Mexiko einzureisen.

 

Bis dahin Marion, Walter, Whisky und Eros.

 

PS: Wir danken allen Bekannten und auch Unbekannten für die vielen tröstenden und mitfühlenden Mails, die uns nach Erscheinen unseres Guatemala- Berichtes erreicht haben. Auch freuen wir uns über die vielen Leser, die unsere Reise seit Anbeginn mitverfolgen.