Sambia.

 

Reisezeit: 13.08.2005 bis 05.09.2005

 

Visum: 25 US$ p.P., gültig bis zwei Monate. Vor Ort angeben wie lange man sich  aufhalten will, sonst wird nur ein Monat oder weniger gegeben. Es gibt noch eine Möglichkeit sich die Visumgebühren zu sparen. Man schreibt einen Campingplatz per E-Mail in Sambia an, von wo man auch immer kommt, ca. 1-2 Wochen vorher, und bittet um einen Visa-waiver-letter. Diese Mail muss enthalten: Namen der Personen, Passnummer, welchen Grenzübergang man benutzen will, Tag der Einreise und wie lange man sich auf dem Camp aufhalten will. Weiterhin eine Adresse an die die Einladung geschickt werden kann, z.B. auf einen Camping, auf dem man sich gerade befindet. Dann schicken die zwei Briefe los, einen an die Grenze und einen an die von euch angegebene Adresse. Eine Adresse (jess@flatdogscamp.com).

Road-Tax: Normalerweise keine, aber es wird schon mal versucht. Nur für kommerziell genutzte Fahrzeuge. Hart bleiben und verhandeln bis sie aufgeben.

Fahrzeugversicherung: Pflicht und an der Grenze abzuschließen oder Yellow Card der Comesa, häufige Kontrollen.

Hunde: Im vorherigen Land ein Animal-Health-Export-Certificate bei einem Amtstierarzt (in Kenia sollten es 60 US$ p. Hund sein) besorgen und an der Grenze angeblich erhältlich ein Stock-Movement-Permit. Wir machen es mal auf die ganz offizielle Tour. Uns wird gesagt, dass es das in der nächsten Stadt beim Amtstierarzt gibt, in unserem Fall in Chipata. Chipata stellt es uns aus bis an unser nächstes Ziel Lusaka, gültig für drei Tage und kostet 5000 Kw. Lusaka stellt aus bis an unser nächstes Ziel für 5000 Kw, Zambezi, und ist zu finden nahe dem Zesco Center (S 15°24,882' E 18°17,231') usw. Keine "Sau" hat jemals dieses Permit sehen wollen, so fahren wir von Zambezi ohne dieses Ding. Angeblich reagieren Polizisten sehr allergisch auf illegal eingeführte Hunde.

Währung: Zambesischer Kwacha (Kw). 1 € = 5600 Kw 1 US$ = 4250 Kw.

Kreditkarten: Keine Akzeptanz. In Lusaka in vielen Geschäften ja, aber nicht an Tankstellen.

Diesel: 6138 Kw (1,12 €, in Lusaka 1 €)

Benzin: 6412 Kw (1,17 €).

Wichtig: Sambia verlangt auch die weißen und roten Reflektoren hinten und vorn am Fahrzeug und zwei Warndreiecke.

Passieren von Brücken: Es darf immer nur ein Fahrzeug passieren, ansonsten handelt man sich fürchterlichen Ärger ein! Das betrifft allerdings nur große und bewachte Brücken.

 

So stehen wir am 13.08.05 um die Mittagszeit am Grenzübergang zu Sambia bei Mchinji. Die Einreiseformalitäten sind nach 1 1/2 Std. erledigt. Unsere restlichen Malawi-Kwacha tauschen wir wieder schwarz und bekommen für 1 MKw = 34 Kw. Es ist Wochenende und wir können uns das Stock-Movement-Permit for Dogs beim Tierarzt nicht besorgen.

So fahren wir weiter auf gutem Asphalt und hoffen, dass uns keiner anhält. Wir wollen auf das Croc-Valley-Camp direkt am Luangwa-Fluss am Rande des South-Luangwa-Nationalpark. Endlich wieder Piste, Hurra!!!! Kurz hinter Chipata geht die Straße dann in eine Piste über. So düsen wir freudig die ca. 120 km lange, steinige und löchrige Piste Richtung South Luangwa. Wie wir so pfeifend dahinsausen, pfeift es plötzlich gewaltig aus unserem frisch gewechselten Hinterreifen und zwingt uns zu einem erneuten Radwechsel. Da sich das Klima gewaltig geändert hat und die Tagestemperaturen sich um 45°C bewegen, ist ein solcher Reifenwechsel eine schweißtreibende Arbeit. Umringt von einer Schar Menschen, die uns alle helfen wollen, sind wir, bereits in Übung, nach einer 1/2 Std. fertig und es kann weitergehen. Wir kommen uns schon vor wie beim Boxenstopp der Formel 1. Wir erreichen das Camp am späten Nachmittag. Wir können es kaum glauben, dass wir das noch auf unserer Reise erleben dürfen. Wir stehen direkt am Luangwa, haben einen herrlichen Blick auf das andere Ufer, welches bereits Nationalpark ist, und sehen wie eine Herde Elefanten, unzählige Antilopen, Pavianherden, Hippos und andere Tiere, allerdings sehr vorsichtig, zum Trinken kommen. Riesige Krokodile warten nur darauf einen Gute-Nacht-Happen zu erhaschen.

Die erste Nacht ist sehr unruhig. Mehrere Hippos grasen direkt neben unserem MAN und schmatzen was das Zeug hält und wir brauchen nur unsere Köpfe aus dem Fenster zu recken, um alles hautnah mitzuerleben. Schon fast vergessene Geräusche wie das "Töröööö" der Elefanten, das Gebrüll der Löwen und das Gekreische unzähliger unbekannter Vögel, lässt uns kaum schlafen. Einfach herrrrrrrrrrrrrrlich!!!

Am nächsten Tag kommen die fast 5 Meter langen Krokodile, um sich in der Sonne aufzutanken auf die flachen Sandbänke der anderen Uferseite. Man kann rein theoretisch bis direkt ans Wasser, aber man wird ständig mit Argusaugen überwacht und man muss höllisch aufpassen, nicht eine Mahlzeit dieser Panzerechsen zu werden. Sobald man sich näher als zwei Meter dem Wasser nähert, lassen sich diese faszinierenden Monster lautlos ins Wasser gleiten und versuchen sich einige "Leckerchen" zu besorgen. So nun genug geschwärmt. Der Preis p.P. hier auf dem Camp 3 US$., mit Schatten spendenden Bäumen. Im benachbarten Flatdogs Camp 8 US$.

Unser Whisky hat seit geraumer Zeit ein neues Hobby. Einmal einen Gecko gesichtet, patrouilliert er den lieben langen Tag bei brütender Hitze das Camp ab, die Zunge so lang, dass er bald darauf tritt, kommt nur um den Wassernapf auf einmal leer zu saufen, um dann aufs Neue loszulegen. Abends fällt er dann todmüde ins Hundebett. Eros dagegen ist etwas cleverer und bewegt sich nur, wenn es unbedingt nötig ist.

 

Elefantenbesuch!

Der nächste Abend. Wir sitzen friedlich zusammen mit einem deutschen Ehepaar und plaudern, bis Marion plötzlich ruft, ein Elefant! 5 Meter neben uns steht ein junger Elefantenbulle. Er hat schon den Rüssel im Heck des Toyotas unserer Nachbarn und macht sich am leckeren Gemüse zu schaffen. Weitere acht folgen ihm. Vor Schreck kippen wir fast alle mit unseren Stühlen hinten rüber und bringen uns schleunigst in Sicherheit. Marion und Marlies verstecken sich in unserer Hütte, ich im Fahrerhaus und Toyota-Friedhelm versucht das Rüsseltier aus seinem Kofferraum zu bekommen, wovon der überhaupt nicht begeistert ist und schüttelt den kleinen Toyota erst einmal richtig durch. Bedienstete des Camps kommen herbei und wollen ihn vertreiben, der wiederum stürmt auf unseren MAN zu und will gerade den Rüssel in unser Küchenfenster stecken, wo auch einiges an Gemüse lagert. Ich, natürlich neugierig, schaue aus dem Fenster und schreie nur noch Maaaaarioooooon, Fenster zu!!!!! Im letzten Moment fällt das Fenster zu. Nochmal Glück gehabt! Nun dreht er sich um und schaut mich an, wahrscheinlich mit genau so viel Schreck in den Gliedern wie ich, läuft ums Auto und steht direkt mit dem Gesicht vor der Frontscheibe. Wir schauen uns einige Sekunden direkt in die Augen, als wolle er sagen, wenn ich wollte könnte ich deinen Kleinen auf die Seite werfen und trottet von dannen.

 

Begegnung der anderen Art.

Nächster Tag um die Mittagszeit, Marion schreibt in unserer Hütte ihr Tagebuch. Plötzlich: "Waaaaaaaalter! Eine Schlange! Was soll ich machen? Warum hilft mir denn keiner?“. Ich denk nur, die spinnt! Trotzdem nähere ich mich vorsichtig unserer Eingangstür, denn man weiß ja nie, und tatsächlich, eine kleine, ca. 70 cm lange, fingerdicke Schlange mit türkisgrünem Kopf ist dabei in unser Schlafgemach zu kriechen. Marion hat sie dann von oben aus todesmutig mit einem Socken vertrieben. Nicht auszudenken, wenn die es geschafft hätte ins Bett zu kriechen, wir hätten in der Nacht wahrscheinlich eine Herzattacke bekommen. Oh Rainer, das wäre was für dich gewesen! Also, mit allem haben wir gerechnet, aber nicht damit. Später stellte sich heraus, sie ist nicht giftig.

 

Nach sieben Tagen an diesem wirklich schönen Ort brechen wir auf in Richtung Lusaka, der Hauptstadt Sambias. Es gibt allerdings in der Nähe des Nationalparks eine 170 Km lange Piste, direkt durch den Busch, Richtung Petauke die uns ca. 150 km Umweg ersparen würde, aber es wird uns von Einheimischen und Reisenden berichtet, dass es angeblich für große Autos nicht machbar sei, da die Piste häufig zu schmal und Bäume zu niedrig seien. So entschließen wir uns für den Umweg.

Lusaka, kaum zu glauben. 20 km vor der Stadt laufen die Menschen noch in zerlumpter Kleidung herum und bestreiten den täglichen Kampf ums Überleben, in der Stadt selbst sieht man haufenweise Mercedes 500 S durch die Gegend sausen. Wir gehen hier auf das Eureka Camp, ein scheiß Camp, weil viel zu laut, durch viele Overland-Trucks bei 5 US$ p.P. Von hieraus wollen wir mal wieder unsere Vorräte auffüllen, denn es herrscht mittlerweile gähnende Leere in unserer Vorratskiste und hier ist die beste Adresse einzukaufen. Ganz in der Nähe des Camps, bei S 15°30,448' E 28°13,690' gibt es eine deutsche Metzgerei und so decken wir uns nach Herzenslust mal wieder mit Bratwurst, Schnitzeln, Leberwurst, Schinken usw. ein. Man kann ja nicht nur von "Mamma Linn`s Marmelade" leben, wenn sie auch super lecker ist. Nach zwei Tagen verlassen wir Lusaka in Richtung NW nach Zambezi, dort soll die längste Fußgängerhängebrücke Afrikas sein, sie verbindet Sambia mit Angola und soll über 200 m lang sein. Doch zuvor handeln wir uns einen Strafzettel ein (Vorsicht, in ganz Lusaka Radarfallen). 57 km bei max. 50 km, macht 67500 Kw.

Wir nehmen den Transit durch den Kafue-Nationalpark (kost nix) und übernachten in einem Bauarbeitercamp im Park, die hier eine neue Straße bauen. Hier werden Tonnen von Schotter angeliefert und wer glaubt, die Laster haben alle Hydraulikkipper, nix da, Man-Power ist gefragt. Da schaufeln den ganzen Tag lang ca. 10 arme Schweine die ankommenden LKW leer und das alles für ein Monatsgehalt von ca. 60 €. Es ist einfach unglaublich! Wir werden allerdings gewarnt nach Einbruch der Dunkelheit vor die Tür zu gehen. Regelmäßig statten Löwenrudel und Elefanten dem Camp Besuche ab. Haben leider keine gesehen. Es geht über gute langweilige Teerstraße bis kurz hinter Kaoma, dann Hinweisschild u.a. nach Zambezi 360 km Piste. Ab Lukulu wird die Piste sehr schmal mit vielen Bäumen und Büschen und einigen Weichsandfeldern. Bei S 14°02,337' E 23°37,743' müssen wir die Fähre über den Dongwe-Fluss nehmen. Das Ding sieht allerdings nicht sehr vertrauenserweckend aus und man wird mit Handbetrieb befördert. Der Chef der Truppe versichert mir, dass Ponton könne bis zu 12 Tonnen laden. Wir haben genau 12 Tonnen. Mit weichen Knien fahren wir auf das wackelige Ding. Das Übersetzen ist eigentlich umsonst, weil die Jungs vom Staat bezahlt werden, aber wie das so in Afrika ist, halten sie doch noch die Hand auf.

Die nächsten 23 km sind gut bis zur nächsten Kreuzung zu befahren, dann geht’s auf breiter sehr holperiger Piste bis Zambezi. Ca. 23 km hinter Zambezi ist der Abzweig mit Hinweisschild zur Missionsstation und der Hängebrücke. Sehr, sehr schmale Piste ca. 8 km, bei der wir die ganze Zeit mit eingeklappten Spiegeln fahren müssen. Es gibt noch vorher bei S 13°21,279' E 23°04,054' eine kürzere und bessere Piste. Ich wage mich auf die andere Seite der Brücke, eine verdammt wackelige Angelegenheit und ca. 30 Meter tiefer warten die riesigen Krokodile, dass mal einer runter fällt.

Wir fahren den gleichen Weg zurück bis an unsere Fähre. Wir biegen allerdings nicht rechts ab, wo wir hergekommen sind, sondern biegen links ab, was eine erhebliche, ca.100 km Abkürzung auf unserem Weg zurück bedeutet. Doch diese Piste hat es in sich, fast durchweg sandig und was am Anfang breit genug ist, wird später max. 2 m breit, mit Buschwerk links und rechts. Selbst manchmal zu schmal für PKW. So etwas wollen wir uns nicht mehr antun! Wir erreichen die Asphaltstraße am gleichen Punkt, an dem wir vor ein paar Tagen abgebogen sind. Und nun auf Asphalt bis zum Pisteneinstieg nach Kataba-Livingstone bei S 14° 58.599' E 024° 17.951' (ca. 400 km Piste übelster Sorte). Die ersten Kilometer gehen noch flott voran auf harter Gravelroad, doch kurze Zeit später wird die Strecke durchweg sandig bis weichsandig. Wir übernachten im Busch und schlafen in einer Totenstille. Der nächste Tag. Wir müssen häufiger den Allrad einschalten und unsere Dieselvorräte gehen schneller zu Ende als geplant. Irgendwo bei Mulobezi finden wir unseren rechten Weg nicht mehr und verhampeln uns in der Pampa, da unsere Piste nicht mehr auszumachen ist. Wir fahren kreuz und quer durchs Grüne, machen Büsche und kleinere Bäume nieder, die sich uns in den Weg stellen, aber unsere Piste ist weg. Was nun? Nach Stunden treffen wir auf ein Dorf und fragen: "Where is the way to Livingstone?" Man zeigt uns den Weg und versichert uns, in zwei Stunden seien wir auf Asphalt. Aber das ist nicht unsere Piste. Der Weg wird schmaler und schmaler und sandiger. Beide Zusatztanks vollkommen trocken, Haupttank nicht ganz die Hälfte und GPS zeigt uns ca. 100 km bis auf die Teerstraße. Von da aus nochmal ca.150 km bis Livingstone, denn nur da gibt es wieder Treibstoff. Das ganze Land hat keinen Sprit mehr, weil mal wieder die einzige Raffinerie wie schon so oft ausgefallen ist. Unzählige Male wurden wir um Diesel gebeten, aber sorry, wir stehen selbst auf dem Trockenen. Ich fahre nur mit einem Auge auf der Piste, mit dem anderen auf der Dieseluhr. Nix da 2 Stunden! Wir kommen kaum voran und müssen nochmal übernachten. Ein weiterer Tag, was halbwegs gut anfängt wird der Horror. Kurz nach Start, morgens um 7.45 Uhr, entwickelt sich unsere sowieso schon enge Piste zum Trampelpfad, max.1,50 m breit, das kann nicht wahr sein!! Umdrehen geht nicht, weil kein Sprit mehr! Und wenn man glaubt, es gibt keine Steigerung, dann wird man wieder eines Besseren belehrt. Links und rechts dieses Pfades nur noch Dornenbüsche und das über, keine Ahnung wie viel Kilometer. Wir schieben uns einfach rein, die Büsche gehen auf und hinter uns wieder zu. Mein T-Shirt zerreißt an der Schulter, weil die 5 Zentimeter langen Dornen durchs Fenster schlagen. Ja, ja, jeder wird sagen, der Blödmann, kann doch das Fenster zu machen, aber bei mittlerweile weit über 40 Grad, nein danke. Wir leiden still mit unserem treuen Reisegefährt und beißen einfach die Zähne zusammen. Marion trifft einer dieser Geschosse an der rechten Augenbraue, noch mal gut gegangen. Zwischendurch wird der Pfad etwas breiter, dann stehen aber Bäume so eng, dass wir nicht durchpassen. Also Säge raus und weg damit. Allerdings sind sie so dick und so in sich verhakt, dass wir die Winde zur Hilfe nehmen müssen. Und los geht’s, die dicken Äste verkeilen sich so dermaßen, auf einmal Krachhhhhhhhhhh, die Verankerungsvorrichtung am Seil, einfach abgerissen. Scheiß deutsche Wertarbeit.

Dann eben unsere Bergegurte, damit klappt’s. Das Ganze wiederholt sich mehrere Male. Irgendwo, als die Piste noch besser war, halfen wir einem Busfahrer, der schon wegen einem zerbröselten Radlager, 2 Plattfüßen und Spritmangel 10 Tage dort stand. Er verabschiedet sich von uns mit, Gott beschütze euch. Wir haben ihn belächelt, jetzt wissen wir warum. Marion schaut mich ständig beängstigt an und fragt, schaffen wir es noch und ich mache ihr Mut. Unser Bekannter Peter Spanke, Moto-Guzzi-Fahrer, hat immer ein Marmeladenglas Benzin als Reserve, das hat ihn immer gerettet, wir haben eine Colaflasche, 0,33 Liter Diesel. Aus den 2 Stunden bis zum rettenden Asphalt werden 8 Stunden, bei S 17° 28.160' E 024° 55.460'. Wir geben diesem Teilstück das Prädikat, nicht empfehlenswert!!!!!!!!!!!!!!!!!

Völlig genervt und buchstäblich mit dem letzten Tropfen Diesel erreichen wir Livingstone an den Victoria-Fällen. Unser MAN würde, wenn er könnte, uns am Halse aufhängen und in der Sonne trocknen lassen, bis der Tod uns scheidet. Solch einen Nervenkitzel müssen wir nicht noch einmal haben, da sind wir uns einig, von den Hunden gar nicht zu reden. Nach einem Tag der absoluten Ruhe, will sich Marion einen Rundflug über die Wasserfälle mit einem Ultraleicht-Flugzeug gönnen (5 Min. - 80 US$). Doch wir werden darauf aufmerksam gemacht: Kameras verboten. Na klar, die haben Digitalkameras am Flügel hängen und wollen dir später die Fotos für 15 US$, zw. 20 und 40 Bildern, gebrannt auf CD, verkaufen. Helikopter, 15 Min. - 85 US$, mit Kamera.

Am nächsten Tag verlassen wir Livingstone und Sambia am Grenzübergang Kazungula. Doch zuvor müssen wir noch einmal tief in die Tasche greifen (30 US$ für Fahrzeuge von 5-9 t), denn es heißt den Zambezi, die natürliche Grenze zwischen Sambia und Botswana, zu überqueren. Die Grenzformalitäten gehen zügig, wenn auch unfreundlich vonstatten.

 

Bis dahin, wir sehen uns in Botswana. Marion, Walter, Whisky und Eros.