Reisezeit: 15.10.2004 bis 23.10.2004

 

Am 15.10. 2004 gehen wir über die Syrische Grenze bei Yayladagi, in 1,5 Std. ist alles geschafft. Syrien erhebt für Dieselfahrzeuge eine Steuer in Höhe von ca. 150 € für eine Woche, für 2 Wochen 250 €. Wir haben für eine Woche abgeschlossen. Bleibt man aber nur einen Tag länger, muss man bei der Syrien-Ausreise 150 € zusätzlich berappen, hat uns der Grenzer gesagt. Wir haben aber von anderen Reisenden gehört, dass es auch schon mal vergessen wird. Gleichzeitig ca. 60 € Versicherung für 4 Wochen für den Kat und die Kawasaki. Wir steuern den einzigen Campingplatz in Damaskus an, zu finden, aus Norden

kommend, ca. 6 km vor Damaskus rechts an der Hauptstraße Richtung Zentrum (Camping Kaboun). Sehr freundlicher und hilfsbereiter Besitzer für alle Belange. GPS- Koordinaten: N 33°32`47,2" E 36°20`54,2". Aber gut aufpassen, denn es existiert nur ein Hinweisschild (rote Schrift auf weißem Grund mit der Aufschrift " Camping"). Kosten p.P. und Tag: 3,20 € - Caravan gleich welcher Größe 3,20 €.

Preise allgemein:

Diesel 11 Cent/Liter

Benzin 40 Cent/Liter

Taxi bis ins Zentrum ca. 1€ (10-15km)

Einheimische Zigaretten 50 Cent, Marlboro 1-1,50€

Brot, Obst und Gemüse kaum der Rede wert. Beim Tanken nur Cash, Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Zurzeit soll man angeblich max. 50 Liter an einer Tankstelle tanken können, oder man gibt dem Tankwart ein kleines "Bakschisch", dann geht es auch bis 1000 Liter und mehr. Wir haben für ca. 30 Cent extra, 700 Liter tanken können. Bei der Real Estate Bank, nahe des Souks in der Innenstadt, kann man sich mit dem nötigen Kleingeld am Automaten mit Visa oder Mastercard versorgen. Ausbezahlt werden max. 10000 Syrische Pfund (150 €). Allerdings sollte man nicht versuchen es auf eigene Faust oder mit dem eigenen Fahrzeug zu

unternehmen, denn der Verkehr ist katastrophal. Ich habe es mit dem Motorrad versucht, bin 2 Std. durch die Gegend gefahren und habe keine Bank gefunden, weil ich mich dermaßen auf den Verkehr konzentrieren musste, das ich nichts gesehen habe und es hat mich noch meinen hinteren linken Blinker gekostet, im Beisein eines Polizisten, der aber nur mit den Schultern

gezuckt hat. Ich hab`s dabei belassen, um größeren Ärger aus dem Weg zu gehen. Danach habe ich mir ein Taxi genommen.

Da Syrien für uns nicht sonderlich interessant ist, haben wir ein bisschen auf Kultur gemacht und uns die Ruinen von Palmyra, ca. 220 km nordöstlich von Damaskus angeschaut. Der Besuch lohnt sich. GPS ist seit neuestem nicht erlaubt und sollte tunlichst gut versteckt sein.

Unterwegs spielt es keine Rolle. An der Grenze wird schon mal danach gefragt, nicht angeben, sonst wird es eingezogen!!!!

Hunde sind kein Problem, es soll aber angeblich eine Gebühr erhoben werden, in welcher Höhe ist uns nicht bekannt. Der Grenzer hat gemeint, die Dieselsteuer wäre schon teuer genug und hat uns fahren lassen. Die Ausreise geht mit 45 Minuten recht schleppend. An Gebühren fallen nochmal 4 € an und alles hat sich erledigt. Die angeblich erforderliche Nachzahlung der Dieselsteuer brauchten wir nicht bezahlen.

Bis dahin. Die Vier.